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„Wohnen & Leben im MichaelisQuartier“

(Stadtteilzeitung MQ Januar 2015 - Redaktion)
Interview mit Sarah Gizik und Carolin Alsbach

Mit der Vortragsreihe „Wohnen und Leben im MichaelisQuartier geben Bewohnerinnen und Bewohner Einblicke, Eindrücke, Geschehnisse, Alltägliches und vieles mehr aus ihrem Stadtteil wieder. Für dieses Porträt wurden Sarah Gizik und Carolin Alsbach interviewt. Sie wohnen seit 2012 bzw. 2013 im MQ in einer WG. Beide studieren an der Universität Hildesheim, Fachrichtung Internationale Kommunikation und Übersetzen.

Sie stammen aus unterschiedlichen Regionen in Deutschland, Sie, Frau Gizik aus Wedel bei Hamburg und Sie, Frau Alsbach, aus Koblenz. Was hat Sie bewogen, die Universität Hildesheim als Studienplatz zu wählen und nach Hildesheim zu ziehen?

Ausschlaggebend war der Inhalt des Studienganges. Speziell das Angebot „Übersetzen“ in Kombination mit „Internationaler Kommunikation“ ist recht selten. Wir belegen drei europäische Sprachen.

Und wie sind Sie auf das Michaelisquartier als Wohnort gekommen?
Über die Internetseite „WG gesucht“ bzw. Mundpropaganda.

Wie „managen“ Sie Ihren Alltag? Fühlen Sie sich gut aufgehoben im MQ?
Das ist mitten in der Stadt recht einfach, man braucht kein Auto, es wurde sogar abgeschafft.
Zu den Vorlesungen geht es per Bus oder Fahrrad. Einkaufen und Stadtbummel machen wir natürlich gut zu Fuss. Auch der Weg zum Nebenjob – ohne geht es nicht – ist in Fußgängerweite. Wir sind gut aufgehoben!

Welche Besonderheiten bietet das MQ ?
Uns gefällt hier im MQ die Nähe zur Natur, zu den Wallanlagen, zum Wasser, aber auch zur City. Alles ist schnell erreichbar. Ein Spaziergang oder Joggen entlang der Innerste macht schnell den Kopf wieder frei, bringt den notwendigen Ausgleich zum Studium. Im Wohnviertel ist es, trotz „mittendrin“, relativ ruhig, kein Durchgangsverkehr, und somit bestens geeignet zum Wohnen. Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf gibt es ausreichend, notfalls sogar am Sonntag beim Kiosk!

Wodurch könnte es noch reizvoller oder verbessert werden?
Geht das? Wir finden eigentlich alles schön!

Können Sie eine Einrichtung in diesem Stadtteil besonders empfehlen?
Ja, vielleicht die VHS, als Ergänzungseinrichtung zum Studium.

Gibt es eine besondere Erfahrung, die Sie in Ihrer neuen Umgebung gemacht haben?
Wir erleben oft die Würdigung der blühenden Rosen, die am Haus ranken, da bleiben Leute stehen und erinnern sich an den Hildesheimer Rosenstock am Dom. Auch der Blick auf die erleuchtete Michaeliskirche und das hinführende Welterbeband beeindruckt uns immer wieder. Dazu gehören auch die weißen, breiten Stufen hoch zur Kirche, die im Sommer zum Verweilen einladen.

Möchten Sie sonst noch etwas berichten?
Da fällt uns spontan nichts weiter ein. Wir sind gern hier, mittendrin in einer lebendigen Universitätsstadt!