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„Wohnen & Leben im MichaelisQuartier“

(Stadtteilzeitung MQ September 2016 - Redaktion)

Mit der Vortragsreihe „Wohnen und Leben im MichaelisQuartier geben Bewohnerinnen und Bewohner Einblicke, Eindrücke, Geschehnisse, Alltägliches und vieles mehr aus ihrem Stadtteil wieder. Für dieses Porträt wurde Frank Gödeke interviewt.

Zwanzig Jahre im Michaelisquartier und kein bisschen müde

Seit 20 Jahren wohnt Frank Gödeke nun schon in seinem Haus in der Bergmannstraße, und er lebt gerne im Michaelisviertel. „Man fühlt sich hier fast wie auf dem Land mit all den Grünflächen rundum. Daneben gibt es gemütliche Rückzugsorte wie das Schärling und das Welt-Café. Außerdem hat man mit der Innenstadtlage alles für den täglichen Bedarf.“

Er schätzt die kulturelle Vielfalt vor der Haustür und nennt als Beispiele, die diesjährige Jazz-Veranstaltung auf dem Domhof und das RPM.  Frank Gödeke beobachtet, dass sich zunehmend mehr Studenten im Viertel tummeln. „So wird es hier noch lebendiger.“ Im Rahmen seines eigenen Psychologie-Studiums hat er eine der diversen sozialen Einrichtungen im Quartier, den Magdalenenhof, näher kennenlernen können. Ehrenamtlich ist er seitdem noch heute in dem Seniorenheim aktiv, z. B. in dem Skat-Treff des Hauses.  „Bessere Skat-Lehrmeister als hier kann man nicht finden.“  Beeindruckend findet Frank Gödeke, wie sich im Michaelisviertel gerade auch ältere Menschen zusammentun, sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und kleine Gemeinschaften bilden. Begrüßen würde er es, wenn es noch mehr Aktivitäten auf dem Platz vor der Michaeliskirche gäbe. Ein Weinfest am Hügel, das wäre zum Beispiel etwas, was ältere und jüngere Menschen hier im Quartier und darüber hinaus ansprechen könnte.